Mountainbiken im Herbst – was musst du wissen

0

Mountainbiken im Herbst – welche Bekleidung gehören an den Körper und ans Bike

Regenjacke

Es gab Zeiten, da erfullten Regenjacken genau eine Funktion: Sie hielten den Regen ab. So weit, so gut. Doch wir erinnern uns, dass diese Dinger die Passform einer Mülltüte hatten und im Wind flatterten wie eine alte Zeltplane. Und nach wenigen Kilometern fiihlte man sich wie in einer finnischen Sauna. Die aktuellen Modelle geben sich etwas mehr Mühe, den Anforderungen eines Bikers gerecht zu werden. Die Jacke muss in Bike-Haltung perfekt sitzen, und natürlich müssen Atmungsaktivität und Regenschutz einen tragbaren Kompromiss bilden.

Schutzbleche / Schmutzfänger

Hat etwas von Bonanza-Rad, doch eigentlich kommt man kaum an Schutzblechen vorbei. Paradox ist es ohnehin: Ausgerechnet Mountainbikes, die bei jedem Wetter in jedem Gelände unterwegs sind, beschießen ihren Fahrer ohne Hemmung mit Dreck. Vollgespritzte Brillen, durchnässter Rücken, schmieriger Sattel – man kann es auch anders haben. Nachrüst-Schutzbleche sollen bei Bedarf nicht nur schnell montiert sein, sondern bei Sonnenschein auch ebenso schnell wieder vom Bike verschwinden. Wichtig: Breit und lang sollen sie sein, um den Biker großflächig vor Matschbeschuss zu schützen.

Spritzbeutel

Sie haben das Sexappeal von Filzpantoffeln, doch bei Matsch und Regen will man trotzdem nicht auf sie verzichten. Schuhe bewegen sich beim Biken in der direkten Schlamm-Abschusslinie der Reifen. Das mag bei sommerlichen Temperaturen angenehm und erfrischend sein. An kühlen Herbsttagen sorgen nasse Füße allerhöchstens für einen kalten Schauer am Rücken. Wasserfeste
Überschuhe halten nicht nur Wasser und Matsch vom Fuß fern. Im besten Fall wärmt eine angeraute Innenseite die Füße zusätzlich.

Wärmedämmung

Große Temperaturschwankungen sind im Herbst an der Tagesordnung. Während neblige zehn Grad beim morgendlichen Tour-Start für Gänsehaut-Feeling sorgen, treibt die Mittagssonne die Schweißperlen auf die Stirn. Jetzt ist die Zeit für Arm- und Knielinge. Am Morgen schnell übergezogen, sorgen sie auf den ersten Metern dafür, dass der Körper nicht auskühlt. Zeigt sich dann endlich die Sonne, verschwinden sie binnen Sekunden kompakt verpackt im Rucksack oder in der Trikottasche und sind doch ständig einsatzbereit, falls Wolken aufziehen.

Gummis für Grobe

Nicht nur Treckerfahrer wissen: Ohne grobes Profil geht im Matsch nichts voran. Wenn sich trockene Trails in schlammig-schlüpfrige Rutschbahnen verwandeln, hat man nur noch mit speziellen Profilen Spaß. Schmale Reifen graben sich dabei besser durch tiefen Morast. Weit auseinander liegende Stollen verhindern, dass sich das Profil zusetzt. Und ein erhöhtes Seitenprofil bietet viel Traktion und Seitenhalt auch auf feuchtem, tiefem Untergrund. Doch weil es auch im Herbst mal trocken ist, muss der Reifen auch bei Trockenheit funktionieren.

Video Biken im Herbst

Bilder Biken im Hebst

98%
98%
Bewertung

Mountainbike im Herbst - Zu keiner anderen Jahreszeit bietet die Natur ein derart spektakuläres Schauspiel bei vergleichbarer Farbenpracht als im Herbst: Die tiefer stehende Sonne wärmt jetzt gerade noch genug, um BikerHier geht's zu passenden Produkten auf Amazon.de! sanft durch die in allen Farben schimmernden Wälder zu tragen, der Lärm des Alltags lässt sich nie besser verdrängen als bei dem Geräusch von raschelndem Laub, das von Stollenreifen aufgewirbelt wird. Kurzum: Gerade jetzt gehören Biker nach draußen!

    War der Artikel hilfreich?
  • User Bewertungen (3 Stimmen)
    5.8
Weitersagen:

Kommentare