Mountainbike Pflege – richtige Pflege schafft Sicherheit und Zufriedenheit

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Mountainbike Pflege

Mountainbike: Richtige Pflege schafft Sicherheit und Zufriedenheit

In dem bereits 1974 erschienenen autobiografisch-philosophischen Roman „Zen und die Kunst, ein Motorrad zu warten“ des US-amerikanischen Schriftstellers Robert M. Pirsig werden die erstaunlich ganzheitlichen Aspekte der grundlegenden Pflege von Zweirädern interessant beleuchtet. Was für motorisierte „Drahtesel“ seine Richtigkeit besitzt, kann natürlich für Fahrräder und Mountainbikes nicht falsch sein. Speziell die Letztgenannten bedürfen angesichts des hauptsächlichen Einsatzes im offenen Gelände und auf zumeist anspruchsvollen, unwegsamen und das Material stark beanspruchenden Strecken auch etwas mehr Aufmerksamkeit als ein lediglich vorwiegend für den Stadtverkehr verwandtes Citybike. Was man bei der Mountainbike Pflege vor Touren und das richtige Reinigen im Anschluss grundsätzlich beachten sollte, ist im Folgenden kurz zusammengefasst.

Reifendruck und Kettenölung als Nonplusultra bei der MTB Pflege vor der Tour

Vor jeder längeren Tour ist eine Prüfung des ausreichenden Luftdrucks in den Laufrädern unerlässlich, denken Sie aber daran, dass sich die Luft während der Fahrt gerade bei höheren Temperaturen im Frühling und Sommer zunehmend ausdehnt. In der Fachpresse wird oft die Faustregel von 4 Bar für das Vorderrad und 4,5 Bar für das Hinterrad genannt, auf asphaltierten Strecken kann der jeweilige Druck etwas höher sein, auf unbefestigten Untergründen dafür ein wenig niedriger. Mindestens ebenso viel Aufmerksamkeit bedarf die Kette als wichtigstes mechanisches Teil für den Antrieb, vorbereitend sollte auf eine möglichst gleichmäßige und ausreichende Ölung geachtet werden. Überschüssiges Öl wird am besten mit einem Stofflappen sanft abgerieben oder getupft, dazu einfach das Rad auf den Kopf stellen und die Pedalen mit der einen Hand bewegen, während man den Lappen mit der anderen Hand wie eine Schlaufe um die Kette legt.

Pflege Mountainbike tipps

Mountainbike Pflege – was muss ich wissen

Die Festigkeit der Laufräder kurz und sanft testen, beim Ölen sparsam vorgehen

Ist dies nicht schon nach der letzten Tour geschehen, reinigt man auch die restlichen Teile des Antriebs, also alle Zahnräder, so etwa mit einer alten ausrangierten Zahnbürste, auch ein Pinsel mit härteren Borsten erfüllt hierbei seinen Zweck. Nach diesen ersten Schritten für die vorbereitende MTB Pflege kann man mit einem Schraubschlüssel kurz testen, ob die Laufräder fest genug angezogen sind. Aber nicht vergessen: Nicht mit zu viel Kraft anziehen, denn nach fest kommt bekanntlich lose. Alle beweglichen Teile der Schaltung wie der Umwerfer, die Bremsen, und Pedal, die Federgabel und die Dämpfer können prophylaktisch ebenfalls mit einem Pflege- bzw. Sprühöl behandelt werden. Gleiches gilt auch für Rahmen aus Aluminium oder Stahl, hier sollte man das Rad aber nicht komplett „einnebeln“, wie auch bei der Ölung der Kette gilt, weniger ist oft mehr. Nach der Tour ist vor der Tour, weshalb diese kleinen Handgriffe eine umfangreiche Nachbehandlung oftmals ersparen. War man in sehr schlammigem Gelände unterwegs, sollte die Reinigung mit warmem Wasser nach Möglichkeit zeitnah erfolgen, denn einmal festgetrocknet, sind Dreck und Schmutz meist deutlich hartnäckiger zu entfernen.

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